Vorschau kommende Ausstellungen

Umbauphase

05.03.2012 - 31.03.2012

Während der Umbauphase zur neuen Sonderausstellung ist das Hornmoldhaus
nur eingeschränkt zu besichtigen. Der Eingang befindet sich in dieser Zeit im
Rathaushof.


Sparkassen: Gut für Generationen.

01.04.2012 - 09.09.2012

Ausstellung anlässlich des 160 . Jubiläums der Kreissparkasse Ludwigsburg 1852 – 2012

Die Genese der Kreissparkasse Ludwigsburg will die Ausstellung in den
Kontext der württembergischen Sparkassengeschichte einordnen. Öffentlichen
Kreditinstituten wie Oberamts- und Kreissparkassen kam seit dem 19.
Jahrhundert eine Schlüsselposition im gesellschaftlichen Innovationsprozess
zu. Sie trugen maßgeblich zur Transformation der ökonomischen und sozialen
Strukturen in Stadt, Region und Land bei. Der Blick auf die neuen
Herausforderungen und ihre Bewältigung im 21. Jahrhundert runden die
Darstellung ab. Alle diese Prozesse soll die Ausstellung durch ihre geplante
regional- und vor allem auch lokalgeschichtliche Ausrichtung mit zahlreichen
Verknüpfungen zu Politik, Wirtschaft und Kultur verdeutlichen. Damit strebt die
Präsentation mit zielgruppenspezifisch konzipierten Projekten zur
Kulturvermittlung an, einen innovativen und interaktiven Beitrag zur
Aufarbeitung der Geschichte des Landkreises Ludwigsburg zu leisten.
Objekte aus dem Bestand der Kreissparkasse Ludwigsburg, dem
Sammlungsbestand überregionaler Sparkassenorganisationen sowie aus
Privatbesitz, Filmpräsentationen und Hands-on-Stationen werden die
Ausstellung zu einem Erlebnis für Besucher vom Kindergartenkind bis zum
Erwachsenen machen.


Tischlein deck’ dich!

23.09.2012 - 17.03.2012

Bis in die beginnende Neuzeit hinein wurden Kinder, sobald sie sich allein
verständlich machen und fortbewegen konnten, als kleine Erwachsene
gesehen und behandelt. Erst seit dem 16. Jahrhundert beginnt die Entwicklung
zur Kernfamilie, die sich nicht nur um die Vererbung von Namen, Stand und
Besitz kümmert, sondern in der Erziehung der Kinder eine moralische Aufgabe
sieht. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wird Kindern eine eigene Lebenswelt
zugestanden. Spezielle Kinderkleidung entsteht und im Biedermeier werden
Kinderzimmer mit kindgerechten Möbeln zum Standard bürgerlicher Familien.
Diese Entwicklung lässt sich auch an Bestecken, Geschirr und anderen
Utensilien ablesen, die Kinder zum Essen und Spielen angeboten bekamen.
Aus pädagogischen Gründen erhielten Mädchen Puppengeschirr, das von der
Sauciere bis zur Bratenplatte alle Teile enthielt, was auch die Festtafel
gutsituierter Familien zierte.
Die Ausstellung spürt damit der Tischkultur seit dem 18. Jahrhundert nach und
setzt sich auch mit Erziehungszielen und –stilen, etwa reformpädagogischen
Ideen, bis ins 21. Jahrhundert auseinander. Oft bilden die Miniaturausgaben
der Geschirrteile, Bestecke usw. den Zeitgeschmack der Erwachsenen ab –
Jugendstildekor und Streublumenmuster zieren in den entsprechenden
Epochen auch das Kindergeschirr. Damit spiegeln sich im Design, den
verwendeten Materialien und Farben der Geschirrteile, Bestecke, usw. die
Erwartungen der Erwachsenen an die Kinder wider.
Die Objekte für diese Zeitreise stammen aus privaten Sammlungen,
Kooperationen mit anderen Museen und aus dem eigenen Bestand,
besonders aus der Sammlung Helga Breunig. Das Begleitprogramm greift vor
allem die Entwicklung von Kindergesellschaften wie Geburtstagen mit
Gleichaltrigen und die Herstellung von Speisen und Getränken nach
historischen Rezepten auf.

100 Jahre Kino in Bietigheim und Bissingen

20.01.2013 - 21.04.2013

Die erste Filmvorführung im Lichtspielhaus Bietigheim am Zweiten
Weihnachtsfeiertag des Jahres 1912 liefert den Anlass für die Erarbeitung
dieser Ausstellung. Da inzwischen nur noch ein aktives Kino in der Stadt
Bietigheim-Bissingen existiert, wird diese geplante Präsentation ins Rathaus
Bissingen verlegt, um die kulturelle Teilhabe dieses Teilortes an diesem
Thema zu betonen.
Gerade die lokale Kinogeschichte wird im Zentrum stehen und etwa an das
ehemalige Delta-Kino mit Objekten wie Bestuhlung, Lampen usw. aus dem
Bestand des Stadtmuseums Hornmoldhaus daran erinnern. Stadtgeschichtlich
attraktive Filme wie „Mein Vetter aus Dingsda“ mit Grete Weiser mit Bildern vom
Bietigheimer Pferdemarkt sollen zur Wiederaufführung kommen. Gerade auch
Zeitzeugen sollen im Begleitprogramm zu Wort kommen – ehemalige
MitarbeiterInnen der Kinos, Paare, die im Delta-Kino geheiratet haben, usw.
Eine Kooperation mit der Gruppe „Kino & Kirche“, die von Januar bis Mai 2013
erfolgreiche Filme aus der Kinogeschichte Bietigheims präsentieren wird, ist
bereits in die Wege geleitet. Auch das Olympia-/Paradies-Kino in Bissingen
wird intensiv eingebunden.