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Vorschau kommende Ausstellungen

Papa, schenk' mir ein Pferdchen!

26.09.2010 - 13.03.2011




Nicht nur in einer Pferdemarktstadt wie Bietigheim-Bissingen war Pferdespielzeug in Kinderhand.
So wurde „Pferdeverstand“ früh gefördert, denn Pferde waren sowohl als Reittiere wie auch für die Feldarbeit, Transporte und beim Militär unersetzlich. So erstaunt es nicht, dass in der Vergangenheit besonders für Jungen Pferde und Reiter zum wichtigsten Spielzeug zählten.
Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung dieses schon aus archäologischen Funden bekannte Spielzeug bis in die Gegenwart nach und schöpft dafür zum einen aus der eigenen Sammlung, zum anderen bezieht sie Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen ein. Klassische Pferdespielzeuge wie Steckenpferde, Räderpferde, etwa von Typ der „Odenwälder Gäulchen“ und Schaukelpferde stehen im Zentrum der Schau. Kleine, aber feine Rösser aus Zinn, Elastolin, Plastik und anderen Materialien zeigen die enorme Variationsbreite dieses Spielzeugstyps auf. Pferde auf Papier und Pappe – als Figuren bei Brett- und Gesellschaftsspielen, als Akteure in Bilderbüchern sowie Kinder- und Jugendliteratur und ihr Vorkommen in Filmen und Computerspielen runden die Präsentation ab. Exponate aus Malerei, Grafik und Plastik, literarische Quellen und Photos greifen besonders sozialgeschichtliche und pädagogische Fragestellungen auf. Aktuelle Entwicklungen, die besonders auf Mädchen und ihre Neigung zu Pferdespielzeugen abheben, dürfen nicht fehlen. Die Fülle der ausgestellten Pferdchen zum Spielen wird mit einigen Beispielen von Spielzeug für Reitpferde kontrastiert.

Vorträge und Führungen, Workshops für Schüler und Erwachsene, altersgruppenspezifisch konzipierte und generationenübergreifende Veranstaltungen umfasst das Begleitprogramm. Stände und Angebote zum Lernen und Staunen, zum Mitmachen und Mitnehmen, zum Zuhören und Kontakte knüpfen bietet das Aktionswochenende im November.

Restauratoren arbeiten über die gesamte Laufzeit in der Sonderausstellung an einem Schaukelpferd, das dem Stadtmuseum Hornmoldhaus geschenkt wurde. So können die Besucher verschiedene Arbeitsprozesse erleben und sich dabei über den aktuellen Stand der Restaurierung farbig gefasster Holzgegenstände informieren.



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